Budget: Was kostet eine Homepage

Budget: Was kostet eine Homepage

Was kostet eine Homepage? Das Budget ist für viele Unternehmer eine der spannendsten und undurchsichtigsten Fragen beim Thema Homepage. Anders als bei Ärzten oder Steuerberatern gibt es keine einheitliche Richtlinie. Eine Homepage ist darüber hinaus nicht gleich eine Homepage, es gibt große und kleine Website und technisch sehr ausgereifte oder sehr einfach Modelle, selbstprogrammierte oder die Webseiten, die mit einem Content Managment System erstellt wurden.

Ziel dieses Artikels ist es Ihnen einen Überblick und eine Vorstellung für ein angemessenes Budget für eine Firmenhomepage zugeben, damit Sie beim nächsten Agenturgespräch wissen, was eine Homepage kostet.

Dazu beleuchten wir drei Fragen näher:

  1. Welche Preismodelle gibt es?
  2.  Von welchen Faktoren ist der Preis für eine Website abhängig?
  3. Wie finden Sie das beste Preis-Leistungsverhältniss?

 

Welche Preismodelle gibt es im Webdesign?

Grundsätzlich wird nach der Regelmäßigkeit der Zahlung unterschieden. Also handelt es sich um ein einmaliges Projekt, wie dem Relaunch einer Website oder dem Aufsetzten einer Webseite, zum Beispiel bei einer Firmengründung, oder handelt es sich um ein längerfristiges Projekt mit wiederkehrenden Zahlungen. Zum Beispiel bei der Betreuung eines Blogs, der technischen Wartung der Website oder der Umsetzung einer Social Media Kampagne.

Festpreis

Der Festpreis wird im Webdesign vorallem bei einmaligen Projekten verwendet. Das kann das einmalige Überarbeiten der kompletten Seite sein, also der Relaunch, oder auch der Wechsel auf ein neues CMS. Der Festpreis macht immer dann Sinn, wenn etwas einmalig in einem festen Zeitraum erledigt werden soll. Hierbei zahlt der Kunde einen festen betrag unabhängig davon, wieviel Zeit der Webdeigner investiert hat. Der Vorteil für den Kunden liegt schon im Namen versteckt, es ist ein FESTpreis, der Kunde kann also gut kalkulieren und ist sicher, dass es nicht mehr wird.

Stundensatz

Beim Stundensatz, wird die genaue Arbeitszeit in Rechnung gestellt. Der Stundensatz kann dabei stark schwanken, je nachdem wie Erfahrung, Komplexität der Aufgabe, zugrundeliegende Kosten. Ein Stundensatz muss aus Dienstleistersicht auch immer die Zeit für Akquise, Angebotserstellung, Rechnung, Buchhaltung, Schulung etc. beinhalten. Der Vorteil für den Kunden ist, dass er genau sieht, was wann gemacht wurde, wenn der leistungsnachweis denn transparent ist. Allerdings ist eine Aufgabe, die für Außenstehende leicht zu erledigen aussieht, manchmal technisch komplex oder sehr zeitintensiv, hier sollte vor Beauftragung eine Aufwandsschätzung abgegeben werden.

Projektpreis

Der Projektpreis zur Budgetierung einer Homepage ist eine Mischung aus Festpreis und Stundensatz. Im Angebot ist dann ein fester Preis für die genannte Leistung beschrieben, mit dem Hinweis, dass bei Mehraufwand alles darüberhinausgehende extra berechnet wird. Das gibt der Agentur die Sicherheit, dass Kunden, die am Anfang eine kleine digitale Visitenkarte wollten, nicht im Laufe des Projektes einen Webshop verlangen können. Das beauftragende Unternehmen wiederum kann sicher sein, dass aabgerechnet wird, was geleistet wird und hat gleichzeitig einen ungefähren Kostenrahmen für das Budget der Homepage.

Monatspauschale

Die Monatspauschale, macht immer dann Sinn, wenn regelmäßige Arbeiten anfallen. Beispielsweise bei der technischen Wartung einer Website die min. ca. alle drei Monate gemacht werden sollte. Wenn regelmäßig Content geliefert werden soll, ist die Monatspauschale ebenfalls sinnvoll. Der Kunde weiß, welche Kosten auf Ihn zukommen und hat das budget für die Betreuung der Webseite fest im Griff.

Ein richtiges Presimodell gibt es nicht. Das Presimodell ist immer von der Philosophie der Dienstleister abhängig. Webseitenheldin arbeitet beispielsweise mit Festpreisen für einmalige Projekte und mit Monatspauschalen für Wartung und regelmäßiges Online Marketing, weil es den Kunden maximale Planungssicherheit bietet.

Denn eins darf man als Auftraggeber nicht vergessen, man bezahlt nicht nur die Arbeit, die jetzt im Moment gemacht wird, sondern auch die Expertise, die sich die Dienstleister über Jahre und Jahrzehnte angeeignet haben.

Von welchen Faktoren ist der Preis für eine Website abhängig?

Folgende Faktoren bestimmen den Preis einer Website:

Selber machen vs. machen lassen

Es gibt Baukastensysteme, beispielsweise von 1 und 1, die es ermöglichen Homepages komplett selbst zu gestalten, die Kosten sind dann gering. Der Zeiteinsatz, den Sie als Laie investieren müssen, ist jedoch meist enorm groß. Bedenken Sie auch, Nutzer sind hohe Qualität von Websites gewöhnt, es fällt schnell auf, wenn eine Homepage „selbstgebastelt“ aussieht. Was sagt das dann über die Qualität ihres Unternehmens aus?

individuell vs. standartisiert

Vor einigen Jahren wurde jede Homepage individuell gestaltet und programmiert. Heute bieten CMS Systeme Vorlagen, die individualisiert werden können, so geht das Erstellen einer Webseite heute deutlich schneller. Individuelle Programmierungen gibt es auch heute noch und machen bei Spezialthemen auch Sinn, beispielsweise um Preisrechner einzufügen, um ein ganz individuelles Design zu erstellen, dass es so sonst nicht gibt. Für die digitale Visitenkarte, die Firmenhomepage zur Mitarbeitergewinnung, der online Unternehmensbroschüre und um sich und sein Unternehmen im Netz zu zeigen, reichen die vielfältigen Möglichkeiten der Coneten Managementsystem meist aus.

Große Agentur vs. kleiner Dienstleiter

Die Art der Agentur kann ebenfalls über den Preis bestimmen. Kleine und spezialisierte Anbieter können oft günstigere Preise anbieten, da Fix- und Personalkosten geringer sind. Full Service Agenturen, die auch Fotografen, Texter, Grafiker, Programmierer und Online Experten beschäftigen, können dafür gleich einen gesamten Markenauftritt gestalten, da geht es über Logo und Homepage weit hinaus. Bei der Agentur ist es wichtig, dass Sie sich wohl fühlen und Vertrauen in die Agentur haben, immerhin erschafft die Agentur ihren Markenauftritt, also Ihr Erscheinungsbild nach außen.

Langjährige Erfahrung vs. frisch am Markt

Auch der Grad der Professionalität und die Erfahrung spielen beim Webdesign eine Rolle. Der Neffe der Informatik studiert programmiert schnell eine Firmenhomepage. Leider oft ohne das nötige Marketingfachwissen, so wird die Seite dann schwer oder garnicht gefunden oder ist wenig benutzerfreundlich, dafür dann oft sehr billig.

Die Webdesign Branche ist darüber hinaus sehr schnelllebig, eine Vorgehensweise die früher Standard war, kann heute out sein oder schlimmer noch, auf Grund von Gesetzesänderungen verboten. Gehen Sie sicher, dass sich ihr Webdesigner hauptberuflich und somit regelmäßig mit der Thematik beschäftigt, so beugen Sie bösen Überraschungen am Ende vor.

Wie finden Sie das beste Preis-Leistungsverhältniss

1 Machen Sie sich vorher klar was Sie wollen:

Schauen Sie sich andere Websites von der Konkurrenz an- Überlegen Sie sich was die Website für ein Ziel erreichen soll. Machen Sie sich Gedanken über Ihr Budget, unter 2000 € für eine gute, auffindbare Visitenkarte im Internet wird es schwer werden einen professionellen Webdesigner zu finden. Für 10ooo€ dürfen Sie schon einen kompletten Professionellen Markenauftritt erwarten, oder eine selbstprogrammierte Website. Machen Sie sich auch hier klar was Sie wollen. Erwarten Sie allerdings nicht ein Luxusauto zu bekommen, aber einen Kleinwagen zu bezahlen. Das Funktioniert auch im Webdesign nicht.

2 Lernen Sie den Designer / die Agentur kennen

Manche Agenturen bieten kostenlose Erstgespräche, Bücher, Checklisten oder sonstige Möglichkeiten die Agentur vorher kennenzulernen. Besuchen Sie auch deren Homepage, Lassen Sie sich Referenzen zeigen, gefällt Ihnen der Stil? Oft reicht es nicht aus, einfach zwei oder drei Angebote einzuholen, da man dann Gefahr läuft Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Seien Sie sicher, dass Sie verstehen, was Sie vergleichen und fragen Sie notfalls nach.

3 Machen Sie sich die Arbeitsweise klar

Wollen Sie alles aus der Hand geben und am besten so wenig Zeit wie möglcih in das Projekt stecken, oder wollen Sie dabei sein, live erleben, wie Ihre Website entsteht, selbst Entscheidungen treffen? Letzteres braucht viel Kommunikation und Absprachen, das ist für beide Parteien zeitaufwendiger, aber am Ende haben Sie ein wirklich authentischen Außenauftritt, der zu Ihnen passt.

4 Achten Sie auf die Standards

Gute Fragen um eine passende Agentur zu finden, könnte sein:

  • Gestalten Sie die Seite DSGVO konform?
  • Ist die Seite Responsive?
  • Wird ein CMS verwendet?
  • Kann ich die Seite selbstständig bedienen / verändern?
  • Wie wird die Wartung geregelt?
  • Sind die Texte SEO Optimiert?
  • Wird die Website suchmaschinengerecht gestaltet?
  • Wie ist der Zeitplan?
  • Wie ist ihre übliche Vorgehensweise?

 Wenn Sie die genannten Punkte beachten und die Chemie zwischen Ihnen und den Dienstleistern stimmt, werden Sie auch ein gutes Preis-Leistungsverhältniss finden. Es ist wie in anderen Lebensbereichen auch, ob Sie ein Auto, ein Kleidungsstück oder eine Homepage kaufen, der Preis spiegelt oft den Wert wieder, machen Sie sich also klar, was Ihnen ihr Unternehmen und dessen Auftritt nach außen wert ist.

 

Kontakt

Maria Aust
0151 64500289
maria@webseitenheldin.de

Adresse

Bürogemeinschaft "nebenan"
Feldbergstraße 57
61440 Oberursel (Taunus)

Social Media Kontakt